Die physiologische Stressreaktion
23. April 2019
 

Was denkst Du, wenn Du an das Wort Gesundheit denkst?


  • Oh anstrengend, da muss ich was tun.
  • Die letzte Diät hat wieder nicht geklappt, einfach frustrierend. Warum kann ich nicht einfach essen was ich will?
  • Eigentlich bin ich heute viel zu müde um rauszugehen.
  • Bleib mir weg mit dem gesunden Zeug.
  • Ich habe gar keine Zeit für solche Gesundheitssachen, noch bin ich doch fit.

Also bei mir war und ist das manchmal tatsächlich so. Ich frage mich dann, warum klappt das bei Anderen viel besser mit der Gesundheit als bei mir?


Warum tun wir uns mit der Umsetzung von positiven Gewohnheiten, die vor allem unseren eigenen Körper betreffen, so schwer?


Die WHO definiert Gesundheit folgendermaßen:
Gesundheit ist, "ein Zustand vollständigen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit oder Gebrechen.“(1)

Damit bringt die WHO Körper, Geist und Soziales zusammen.

In unserer Gesellschaft aber, werden die Bereiche oft immer noch isoliert betrachtet. Habe ich körperliche Symptome gehe ich zum Arzt. Mit einem Burnout gehe ich zu einem Psychologen oder Coach.


Warum sollten wir Gesundheit ganzheitlich betrachten?

Wir fühlen uns nicht wohl und gehen dann zu einer Behandlung, das heißt wir lassen passiv unsere Symptome behandeln. Ich habe Rückenschmerzen also nehme ich Tabletten. Ich bin zu dick, also mache ich eine Diät.

Wenn wir langfristig gesund bleiben wollen müssen wir lernen, dass wir unsere Gesundheit selbst in der Hand haben und sie individuell gestalten können. Denn viele äußerliche Symptome sind stressbedingt und hängen mit unseren mentalen Denkmustern und Überzeugungen zusammen. Wir können also Körper und Geist nicht getrennt betrachten.

Um positive Gewohnheiten in Dein Leben zu bringen ist es daher sinnvoll, ein eigenes Bewusstsein für Deine Bedürfnisse und die eigene Gesundheit zu erhalten und ins Handeln zu kommen, denn:

Körper und Seele sind nicht zwei verschiedene Dinge, sondern nur zwei verschiedene Arten, dasselbe Ding wahrzunehmen. – Albert Einstein


Was kann ich also tun?

Hinterfrage Deine Denkweisen, Überzeugungen oder Glaubenssätze. Sie sind ein machtvoller Einflussfaktor auf Dein Gesundheitsverhalten.

Die ersten Schritte:
  • Hinterfrage Deine bisherigen Denkweisen, Deine Überzeugungen und Glaubensätze.
  • Stelle die richtigen Fragen. Frage Dich z.B. Was kann ich tun damit sich etwas ändert? Welche Bedürfnisse habe ich?
  • Setze Dir kleine und SMARTe Ziele. Fange bei einer Gewohnheit an.
  • Überlege Dir schon im Vorfeld Strategien, wie Du mit Rückschlägen umgehen kannst.
  • Sei nicht so streng mit Dir.
  • Suche Dir Unterstützung.

Gesundheit in Dein Leben bringen kannst nur Du. Und das Schöne ist, es ist nie zu spät. 😉

be happy & healthy


Deine Maja


Quelle: (1) https://www.euro.who.int/de/media-centre/sections/press-releases/2013/03/new-who-report-reveals-unequal-improvements-in-health-in-europe-and-calls-for-measurement-of-well-being-as-marker-of-progress